Egal ob in Organisationen, deren Geschäftsmodell auf Projekten aufgebaut ist, oder in Unternehmen, in denen Sondervorhaben außerhalb der Regelabläufe als Projekte abgewickelt werden: fast immer sehen sich Projektteams einer Vielzahl von Spannungsfeldern und teilweise widersprüchlichen Ansprüchen gegenüber, die gemanagt werden müssen. Besonders bei komplexen Projekten, die durch ein hohes Maß an Ungewissheit gekennzeichnet sind und in einem überraschungsreichen Umfeld abgewickelt werden müssen, empfiehlt sich eine externe Begleitung des Projetteams, die in ihrer Grundstruktur sehr oft einer schwierigen Klettertour ähnelt.

Wir haben in den letzten 20 Jahren über 120 Projektteams erfolgreich begleitet und stellen Ihnen diese Erfahrung für Ihr nächstes Projekt zur Verfügung.

Zum Einstieg
Gerade der Beginn sollte sorgfältig gestaltet werden, immerhin scheitern 80% der erfolglosen Projekte am Anfang. Es gilt die Beziehungen zu den relevanten Interessensgruppen zu gestalten, gemeinsame Zielklarheit herzustellen, Rollen und Strukturen zu klären und Spielregeln der Zusammenarbeit zu vereinbaren. Sehr oft wird aus Zeitgründen bloß eine halbherzige KickOff-Veranstaltung an einem Halbtag durchgeführt, viele Fragen bleiben unbeantwortet oder werden erst gar nicht gestellt. Die Erfahrung zeigt, dass das Mehr an Zeit, das zum Beispiel ein zweitägiger Workshop für einen sorgfältigen Projektauftakt kostet, später um ein Vielfaches wieder hereingeholt wird.

Die ersten Seillängen
Auch im Zuge der Projektabwicklung sollte für das Projektteam Gelegenheit zur begleiteten Reflexion geschaffen werden: Haben wir unser Ziel noch im Blick oder schon aus den Augen verloren? Haben wir überhaupt noch das gleiche Verständnis vom Ziel? Wie stellen sich die Beziehungen zu unseren relevanten Interessensgruppen dar? Passt die Projektorganisation noch oder sollte sie angepasst werden? Wie leben wir intern unsere Spielregeln der Zusammenarbeit? Was sind darüber hinaus noch Fragen, die sonst nirgends gestellt werden können?

Schlüsselstellen
Fast jedes Projekt kommt an Punkte, die als krisenhaft bezeichnet werden können: seien es Termine, Kosten oder Qualitäten, die aus dem Ruder laufen; seien es Probleme mit Auftraggebern, Projektsteuerern, Kunden oder anderen Mitwirkungsverantwortlichen; seien es interne Konflikte. Gerade hier ist es wichtig, innezuhalten, aus dem Fluss der operativen Projektabwicklung auszusteigen und im Dialog nach Lösungen zu suchen.

Ausstieg, Wand erfolgreich geschafft – und dann?
Sowie der Anfang einen wichtigen Punkt darstellt, so sollte auch das Ende des Projektes bewusst gestaltet werden: Erfolge wollen gefeiert werden, Einsatz will gewürdigt werden und vor allem soll gelernt werden, was der Organisation in Zukunft bei ähnlichen Herausforderungen helfen könnte oder vielleicht auch nicht mehr passieren sollte. Zu oft nehmen auch erfolgreiche Projekte ein unrühmliches Ende. Still und leise verlässt ein Teammitglied nach dem anderen das Projekt, keine Feier, keine Auswertung wichtiger Lernerfahrungen, derer man sich erst dann wieder erinnert, wenn das nächste Projekt in einer Klemme steckt.

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Das Führungsteam eines komplexen Projekts beim Lösen einer entscheidenden Schlüsselstelle

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